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 Soundtropolis: Erfolgreiche Premiere in Essen Gelungene Soundtropolis-Premiere: 2.600 Besucher feiern in der Essener Grugahalle In der Nacht zum Sonntag feierten in der Essener Grugahalle 2.600 Besucher die Premiere von Soundtropolis – Deutschlands neuem Festival für Trance. Auf zwei Floors wurde zu Sets von 15 DJs und LiveActs getanzt. Gäste, Künstler und Veranstalter sind sich einig: Das war ein fortsetzungswürdiger Einstand. Das Konzept ging auf: Als Sonntagmorgen Menno de Jongs letzter Track auslief, waren viele der schon früh angereisten Besucher noch auf der Tanzfläche. Elf Stunden lang hatten Trance-Freunde Spaß an den Sets von Markus Schulz, Marcus Schössow, Daniel Kandi oder Newcomer U.W.E. Der Römer Giuseppe Ottaviani wurde von seinen Fans besonders gefeiert. Ebenso wie die US-Amerikaner Filo & Peri und der Brite Matt Darey, die alle drei zum ersten Mal überhaupt in Deutschland auftraten. Aber auch die beiden Lokalmatadoren Alex M.O.R.P.H. und Woody van Eyden konnten sich über mangelnden Zuspruch nicht beklagen. Einmal traten sie als Duo auf dem „Centerport“ getauften Mainfloor auf, später auch solo auf dem von ihnen gehosteten Clubfloor „HeavensGate“. Oliver Vordemvenne von der Veranstalteragentur I-Motion zieht ein durchweg positives Fazit: „Man merke jede Sekunde, dass die Besucher zeigen wollten, dass Trance inDeutschland Rückhalt hat. Wir sind begeistert.“ Aufgrund der erfolgreichen Premiere steht einer Fortsetzung der Veranstaltung im nächsten Jahr nichts im Wege. 

SYNDICATE: Härteprüfung in den Westfalenhallen 13.000 ließen die dritte SYNDICATE in den Dortmunder Westfalenhallen zum musikalischen Statement werden: Harter Techno ist gefragter denn jeFür die einen ist es nichts als Lärm, für die anderen die akustische Erfüllung – Samstagnacht waren die Dortmunder Westfalenhallen Pilgerstätte für jene, die sich den härtesten elektronischen Musikrichtungen verschrieben haben. 13.000 Fans reisten an, um zu den Beats von über 30 DJs und LiveActs zu tanzen. Auf drei Floors machten Topstars wie Angerfist, Neophyte und DJ Rush unmissverständlich klar, wie beliebt und hart Techno im Jahre 2009 ist. Als Sonntagmorgen um sieben Uhr die letzten Tänzer der niederländischen DJane DaY-Már applaudierten, war klar, dass die Fangemeinde für härtesten Techno wider anderer Meinungen sehr groß ist. Elf Stunden lang tanzten 13.000 Technofreunde auf drei Floors, die bezeichnende Namen wie „Masters of Hardcore“, „Hardtechno Force“ und „Hardstyle Prison“ trugen. Höhepunkte der dritten SYNDICATE waren die Live-Auftritte des Dortmunder Lokalhelden Arkus P. und der 2009 durchgestarteten Noisecontrollers. Besonders großer Andrang herrschte bei einem der seltenen Deutschlandauftritte des Chicagoer DJs Rush in der „Hardtechno Force“. Zwischen so klangvollen Namen wie DJ Paul, Outblast, Robert Natus oder Showtek feierten zwei junge deutsche Talente Groß-Event-Premiere. Für die 23-jährige Iserlohnerin Jana Viereck aka Jane Ephex und den 26jährigen Dortmunder Boris Lieske alias DJ Equalise waren es die ersten Auftritte vor einem so großen Publikum. Beide absolvierten die Feuertaufe mit Bravour. Die Newcomer wurden vom Publikum genauso gefeiert, wie die Routiniers. Überhaupt zeigten sich die Besucher aus Deutschland, den Niederlanden, England Belgien, Österreich und Luxemburg sehr aufgeschlossen. „Die Idee, mit Hardcore, Hardtechno und Hardstyle die drei härtesten Techno-Arten auf einem Event zusammenzubringen, ging zum dritten Mal voll auf. „Die Besucher pendelten zwischen den Floors ständig hin und her, statt sich auf nur einen Stil zu versteifen“, schwärmt Oliver Vordemvenne von der Veranstaltungsagentur I-Motion. Auch die Vertreter des niederländischen Mitveranstalters Art of Dance zeigten sich von der leidenschaftlichen und friedlichen Stimmung des Events begeistert. Einer Fortsetzung im nächsten Jahr steht nichts im Wege. 

Besucherrekord: 61.000 feiern bei NATURE ONE NATURE ONE 2009 stand unter dem Motto „smile is the answer“ – Veranstalter glücklich: „Ihr seid NATURE ONE“Am Sonntagmorgen endete mit dem Set von DJ Dag auf dem OpenAirFloor die 15.NATURE ONE. Passend zum Motto „smile is the answer“ hatten alle ein Lächeln auf den Lippen. Vier Tage und drei Nächte feierten 61.000 Besucher auf der Raketenbasis Pydna in Kastellaun/Hunsrück absolut friedlich die bisher besucherstärkste NATURE ONE. 300 DJs und LiveActs standen zuvor auf den Bühnen der vier Head-Areas und 19 Club-Floors, darunter internationale Star-DJs wie Armin van Buuren, Carl Cox, Paul van Dyk, Sven Väth, Deadmau5 oder Ferry Corsten. „Der Veranstaltungsablauf war absolut reibungslos. Wir sind stolz und glücklich und der neue Besucherrekord zeigt, wie lebendig die Kultur der elektronischen Musik ist. „Danke an Alle die dabei waren. Ihr seid NATURE ONE“, erklärte Nik Schär, Geschäftsführer von I-Motion. 
41.000 bei siebter Ruhr-in-Love 300 DJ's und Live-Acts waren auf 33 Floors bei der siebten Ruhr-in-Love dabei 300 DJ's und Live-Acts auf 33 Floors am Tag und 20 Afterparties in der Nacht sorgten bei der siebten Ruhr-in-Love für ein Familienfest der elektronischen Musik. Am vergangenen Samstag pulsierte der OlgaPark in Oberhausen und ganz NRW im Beat der elektronischen Musik. Tagsüber tanzten 41.000 Besucher unter freiem Himmel. Auch das ist eine neue Bestmarke. Ruhr-in-Love 2009 ist vorbei und das „Familienfest für elektronische Musik" hat sich zu einer der größten Open-Air-Veranstaltungen in NRW gemausert. Das Partykonzept beschert Ruhr-in-Love ohnehin ein bundesweites Alleinstellungsmerkmal, denn rund 70 verschiedene Partymacher, Plattenlabels, Medien und Booking-Agenturen ziehen bei dem Open-Air an einem Strang und gestalten die 33 Floors selbständig. „Das ist absolut einmalig", verkündet Oliver Vordemvenne vom Veranstalter I-Motion. „Es ist wunderschön durch den OlgaPark zu gehen und zu sehen wie friedlich und fröhlich alle miteinander feiern und Spaß haben. Ruhr-in-Love ist ein ganz besonderes Familienfest für die Szene der elektronischen Musik", freuten sich die Macher. Spaß war auch den 300 DJ's und Live-Acts anzumerken. Auf dem Mixery-Square strahlten Chris Liebing (Frankfurt), Moguai (Ruhr-Area), Tom Novy (München), Felix Kröcher (Frankfurt) und Simon Patterson (London) um die Wette. Letztere beiden hatten echte Strapazen auf sich genommen um bei Ruhr-in-Love dabei sein zu können. Kröcher düste gleich nach seinem Auftritt nach Polen und Patterson nach Birmingham zu weiteren Engagements. „Wer hier eingeladen wird zu spielen, der macht das auch möglich. Schließlich ist die Party absolut einmalig", freute sich Felix Kröcher. Von Party-Krise keine Spur: Das Engagement der 70 Party-Fraktionen aus ganz Deutschland ist auch in diesem Jahr spürbar gewachsen. „Die Floors werden immer bunter, aufwendiger und kreativer", resümiert Oliver Vordemvenne. Der Lohn für die monatelange Vorbereitungsphase ist die Resonanz der Gäste. Und die wird immer größer. Zur siebten Ruhr-in-Love gab es auch die siebte Besuchersteigerung. Mit 41.000 Besuchern kamen tausende mehr als im letzten Jahr in den OlgaPark um dabei sein zu können. Die 300 Künstler im OlgaPark gaben den Party-Staffelstab um 22 Uhr an rund 100 DJ's weiter, die bei den After-Parties in 20 Clubs in NRW und angrenzenden Bundesländern auflegten. So ging das Familienfest bis zum nächsten Sonnenaufgang weiter. MAYDAY schuf unsterbliche Erinnerungen MAYDAY -25.000 Raver feierten in den Dortmunder Westfalenhallen mit Top-LineUp in den Mai. Die 19. MAYDAY in den Dortmunder Westfalenhallen stand ganz im Zeichen ihres Mottos „Massive Moments". 25.000 Tänzer, über 50 DJs, neuste Technik-Installationen und vier riesige Headfloors formten den Traditions-Rave in der Nacht auf den ersten Mai in einen Moment massiver Aussagekraft: MAYDAY hat auch 19 Jahre nach ihren Anfängen nichts an Anziehungskraft verloren. Innovationen soweit das Auge reichte: 28 der über 50 Artists spielten zum ersten Mal bei MAYDAY. Die bekanntesten Namen bot traditionell die „Arena". Hier tanzten die Besucher bis morgens um 9 Uhr zu den Klängen von Szene-Größen wie Paul van Dyk, Sven Väth und dem Mayday-Initiator Westbam. Höhepunkt war der Live-Auftritt der Members of Mayday, die zu ihrer Performance nach altem Brauch Dutzende Raver auf die Bühne holten. Während in der „Factory" die niederländischen Superstars Outblast und Korsakoff gemeinsam mit dem „Erfinder des Hardcore" Marc Acardipane die härtesten unter den Mayday-Besuchern bedienten, feierte die House-Community im „Mixery-Casino" unter anderem zu den Grooves von Gregor Tresher, dem Münchner Szene-Urgestein Tom Novy und dem Hamburger LiveAct Kollektiv Turmstrasse. Im Techno dominierten „Empire" versetzten Meister ihres Faches wie Felix Kröcher und der US-Amerikaner Josh Wink das Publikum in Ekstase. Musikalische Krönung war der gemeinsame Live-Auftritt des Frankfurters Chris Liebing und des Niederländers Speedy J, die ihrem Ruf als Musik-Visionäre gerecht wurden. Drei Stunden lang definierte das Duo mit jedem Bassschlag eine ganze Musikrichtung. Um auch die technische Innovationsfreudigkeit der Veranstaltung MAYDAY zu demonstrieren, gab es in diesem Jahr in der „Arena" eine Weltpremiere zu bestaunen. 15.000 einzeln ansteuerbare LEDs hingen, einem Kronleuchter gleich, von der Decke und unterstrichen feierlich das Motto „Massive Moments". Jede LED stand sozusagen für einen im Laufe der Mayday-Geschichte erlebten Massive Moment. Unterstützt wurde dieses gigantische Lichtermeer durch über 50 Plasma-Monitore, die im Rund der Halle 1 montiert waren. Für die legendäre Mayday-Lightshow sorgten 22 Lasersysteme. Alleine in der „Arena" waren 40 Techniker die ganze Nacht damit beschäftigt, Licht und Ton zu bedienen. Wer nach „Massive Moments" von MAYDAY noch nicht genug hat, kann im Ausland weiterfeiern. MAYDAY macht in diesem Jahr noch in St. Petersburg, Budapest und zum zehnten Mal in Polen Station. Time Warp 2009 - Die Bilanz Und wieder ist es vollbracht! Der Großevent „Time Warp" in der Maimarkthalle bildete am Samstag, den 4.3.2009 den krönenden Abschluss des „Internationalen Festivals für Jetztmusik und Medienkunst", das vom 28.3.2009 bis zum 4.4.2009 in Mannheim statt fand. 15.000 Fans feierten bis in den Sonntag hinein. Ausverkaufte Veranstaltungen, herausragende Performances und insgesamt 20.000 begeisterte Besucher sind das Ergebnis von acht Tagen „Internationales Festival für Jetztmusik und Medienkunst - Time Warp". Eine ganze Woche lang war Mannheim der Dreh- und Angelpunkt der elektronischen Szene Europas. Wer noch ein freies Hotelzimmer ergatterte, konnte sich tagsüber mit Festivalbesuchern aller Herren Länder in den Cafés und Restaurants der Stadt die Zeit vertreiben. Allerorten traf man auf die Liebhaber von Jetztmusik und Medienkunst. Abends wartete das international renommierte Festival mit Lesungen und Theater, Konzerten, Filmen, Ballet, Seminaren und Vorträgen auf, wo sich Protagonisten und Festivalteilnehmer gemeinsam an den Darbietungen erfreuten. Als sich am Sonntag nach der großen Abschlussveranstaltung die Tore des Maimarktgeländes schlossen, waren sich die Veranstalter einig: „Wir sind sehr zufrieden, besser hätte es wirklich nicht laufen können!" Am 28. März eröffnete Dr. Oliver Keutzer vom Lehrstuhl Filmwissenschaft der Universität Mainz das Festival im Rahmen der im Reiss-Engelhorn-Museum stattfindenden Ausstellung von Stefan Weidner „Am Wasser gebaut". Tobias Rapp las aus seinem aktuellen Roman „Lost and Sound" und gewährte den zahlreichen Anwesenden faszinierende Einblicke in die schillernde Berliner Clubkultur und den daraus resultierenden Wirtschaftszweig. Bei der darauf folgenden Opening-Party im Mannheimer „Das Zimmer" ließ die Chicagoer Legende DJ Pierre die Clubber auf den Tischen tanzen. Seine persönliche Definition von House-Musik brachte das Publikum nahezu an den Rand der Ekstase. Am Sonntag, dem 29. März begrüßte Hans-Jürgen Topf die Time Warp Gäste im Supper-Artclub „Strümpfe", der vor kurzem im Jungbusch eröffnete. Der Autor von „Das rockige Waschbuch - groupies, stars & dirty socks" wusch schon den Rolling Stones die Garderobe und unterhielt mit Anekdoten vom Leben hinter der Bühne. Bei Currywurst und leckeren Drinks ließen es sich die Zuhörer gut gehen. Später gab es noch eine weitere Lesung in Mannheims Ausgehviertel. In der Indie-Kneipe „Blau" schilderte Jan Off mit Passagen aus seinem neuen Werk „Unzucht" tiefe Einblicke in eine triebhafte Beziehung. Ungekünstelt, direkt und substantiell faszinierte er die Gäste mit seiner präzisen Wortwahl, seiner genauen Beobachtungsgabe und seiner Fähigkeit, das Kopfkino mit aussagekräftigen Bildern zu füttern. Der Montag stand ganz im Zeichen einer außergewöhnlichen Kooperation: Das Nationaltheater Mannheim präsentierte mit dem Trio Goldbach, das aus den Trompeter Siffling, dem Gitarrist Gunia und dem DJ C-Rock besteht, ein seltenes Experiment. In „The Lost Hour" improvisierten Tänzer, Musiker und Schauspieler miteinander, und heraus kam eine expressive Performance, die die Zuschauer völlig in ihren Bann schlug. Am gleichen Abend zeigte das Odeon-Kino den Dokumentarfilm „Wild Combination: A Portrait of Arthur Russell", dessen musikalisches Schaffen zwischen Avantgarde, elektronischer Tanzmusik und Pop angesiedelt ist. Einen der musikalischen Höhepunkte des Festivals konnte man am Dienstag erleben. Cobblestone Jazz, vielgerühmtes Trio um Mastermind Mathew Jonson, vertonte mit Sounddesigner Hrdvision in einer spektakulären Weltpremiere den Stummfilmklassiker „Faust" von Friedrich Murnau aus dem Jahr 1926. Mit geradezu antiken Computern und Synthesizern aus dem Analogzeitalter erschufen sie einen Soundtrack, der Murnaus ausgeklügelte Kamera- und Tricktechnik nicht nur untermalte, sondern emotional bereicherte. Die monumental-sakralen Klänge der Musiker ergänzten den epochalen Film zu einem spannenden und dramatischen Kunstwerk der Zeitgeschichte. Das Atlantis-Kino war bis auf den letzten Platz besetzt und nicht enden wollender Applaus ehrte die Künstler und ihr anspruchsvolles Projekt gebührend. Mittwochs präsentierten sich im Rahmen des Festivals regionale Bands von Hip-Hop über Rock bis hin zu Elektronik in der Alten Feuerwache Mannheim. Die Protagonisten gaben alles und das Publikum war dementsprechend nicht mehr zu halten. Neben der Gruppe „Good Morning" konnten die Combos „Fridge Buzz", „Abby", „Muso", „Popular Damage" und „Cutoff!Cutoff!" mit ihrem Sound begeistern. Das abschließende DJ-Set der Chop Suey DJs bildete den perfekten Schlussakkord dieses energiegeladenen Abends. Der Donnerstag wartete mit einem Novum der Festivalwoche auf. Adolf Noise, vielen besser bekannt unter dem Namen DJ Koze, gab im Mannheimer Planetarium ein Kopfhörer-Konzert. Während sich das Auditorium in die gemütlichen Liegestühle des Planetariums kuschelte und den Sternenhimmel betrachtete, war es mittels Funkkopfhörer mit dem DJ verbunden. Liebevoll webte Adolf Noise Musik, Monologe und Fernsehserien-Snippets zu einem intimen feinstofflichen Klanggebilde, live begleitet von Egoexpress-Member Mense Reents, der mit Trompete, Bass und Blockflöte das i-Tüpfelchen auf die dadaistischen Soundspielereien seines Kollegen setzte. Auch hier war der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt und die Zuschauer von dem psychedelischem Ohrenkino restlos begeistert. Zeitgleich las Sarah Kuttner in der Alten Feuerwache aus ihrem neuen Roman „Mängelexemplar" vor ausverkauftem Haus und analysierte in ihrer gewohnt scharfzüngigen Art die heutige Gesellschaft über Passagen aus dem Alltag einer neurotischen Mittzwanzigerin. Beim anschließenden Talk zeigte sich Frau Kuttner abermals von ihrer schlagfertigsten Seite. Am gleichen Abend konnte der geneigte Cineast zudem den Film „Speaking in Code" im Odeon-Kino sehen, der einen intensiven Einblick in das Lebensgefühl und die Macher elektronischer Musik gab. Am Freitag wurde es politisch. Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz lud zum Fachkongress „Forum kreative Stadt". In der Aula der Universität fanden sich zahlreiche Teilnehmer ein, um über die verschiedenen Werkzeuge und Handlungsoptionen zu sprechen, die Kommunen und Kreativen im Hinblick auf ihre musikalische Entwicklung zur Verfügung stehen. Es entstand ein überaus interessanter Dialog zwischen den Vertretern der einzelnen Gruppen, es wurden viele Lösungspotentiale und Strategien aufgezeigt und die Besucher waren mit dem Symposium sehr zufrieden. Zusätzlich startete in den frühen Abendstunden das Time Warp „lab" in den Räumlichkeiten der Popakademie Baden-Württemberg und des Musikpark Mannheims. Hier wurde Interessierten ein abwechslungsreiches Angebot an Workshops und Seminaren geboten, die sich alle um Themen wie DJing, Producing und VJing drehten, aber auch betriebswirtschaftliche Aspekte des Business behandelten. Auch am Samstag kamen die Menschen in Scharen hierher, um sich in den ausgebuchten Veranstaltungen weiterzubilden und zu informieren. Samstag um 19.30 fiel dann endlich der lang ersehnte Startschuss zur großen Abschlussparty auf dem Mannheimer Maimarktgelände. Wie in den Jahren zuvor trafen die ersten Busse mit Time Warp-Fans aus Italien, den Niederlanden, Großbritannien und dem restlichen Europa bereits früh ein. Die Besucher wurden abermals Zeugen eines gigantischen Events, dessen Bühnen und Lightshows sofort jeden fesselten. Die Performances der einzelnen Künstler und Acts waren jede für sich ein Hochgenuss für alle Sinne, die Stimmung war durchweg grandios. Es gab keinerlei größere Zwischenfälle, die das Vergnügen der Tänzer hätten trüben können. So manch einer tanzte sogar bis in die frühen Morgenstunden. Das Feedback war durchweg positiv. Robin Ebinger, Pressesprecher der Time Warp, fasst das Festival wie folgt zusammen: „Unser Internationales Festival für Jetztmusik und Medienkunst hat sich nun bereits im dritten Jahr zu einer Erfolgsgeschichte gewandelt. Darüber sind wir wirklich sehr glücklich. Auch Dank der Unterstützung der Stadt Mannheim, insbesondere der konstruktiven Zusammenarbeit mit dem Beauftragten für Musik und Popkultur Sebastian Dresel konnte das Festival weiter an Bedeutung gewinnen. Und auch die diesjährige Time Warp war ein Erfolg auf der ganzen Linie. Vielen Dank an dieser Stelle an die vielen Besucher, die extra deswegen nach Mannheim gekommen sind. Und natürlich gilt der Dank auch den Künstlern, die sich dieses Jahr in ihrer Performance wieder einmal übertroffen haben. Die Time Warp bringt den Besuchern und den Künstlern so viel Freude und das hat man deutlich gespürt. Auf der Tanzfläche aber auch hinter den Bühnen. Es gab wieder viele magische Momente, über die es in der nächsten Zeit garantiert noch viel zu erzählen gibt. Auch das friedliche Miteinander der Besucher aus so vielen verschiedenen Nationen begeistert uns als Veranstalter immer wieder und bestätigt uns natürlich auch in unserer Arbeit. Vielen Dank an die Besucher und an alle, die dabei geholfen haben dieses großartige Treffen von Musikbegeisterten und Künstlern aus aller Welt zu realisieren." Dem bleibt nichts mehr hinzuzufügen. Jetzt heißt es Tage zählen bis zum nächsten Jahr. Wir freuen uns jetzt schon auf das „Internationale Festival für Jetztmusik und Medienkunst" 2010 und können es kaum erwarten, wieder an der Realisation unserer Träume zu arbeiten, um damit so viele Menschen glücklich zu machen! Techno-Wintermärchen in Koblenz WinterWorld sorgte mit hochkarätigem LineUp für sommerliche Temperaturen. Am Samstag läuteten 5.000 Raver in der Koblenzer Sporthalle Oberwerth den musikalischen Frühling ein. 13 DJs und Acts aus vier Ländern sorgten auf zwei Floors für feinste Techno-und House-Rhythmen. Anfang Februar war es in Koblenz selten so heiß wie letzten Samstag. In der Sporthalle Oberwerth eröffnete WinterWorld traditionell das deutsche Festivaljahr für elektronische Musik. "WinterWorld" gilt als erster Großrave des Jahres gemeinhin als Stimmungstest für die kommenden Monate. Deshalb wird er von der ganzen Szene mit Spannung verfolgt", so Oliver Vordemvenne von der veranstaltenden Agentur I-Motion. Dank grandioser DJ-Sets von u.a. den Frankfurtern Anthony Rother und Felix Kröcher, als auch dem Live-Auftritt des Briten The Advent, waren sich 5.000 Besucher aber einig: 2009 wird ein tolles Jahr. Während sich die Party-People am "Nordpol" zu reinem Techno bewegten, ging es im "Mixery-House" mit "Minimal" gediegener zu. Der Bonner Dominik Eulberg und der Berliner Moritz Piske ließen hier trotz der hohen Besucherzahl Clubatmosphäre einziehen. In diesem Jahr wurde die Veranstaltung erstmals durch ein 6-Punkt-Soundsystem beschallt. Optisch begeisterten mehrere Lasersysteme. Während Sven Wittekind die hartnäckigsten Besucher auf dem Oberwerth noch bis 7 Uhr morgens mit harter Technokost versorgte, feierten schon die ersten WinterWorld-Raver mit Felix Kröcher im Koblenzer Club S38 die AfterHour bis 12 Uhr mittags.
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