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Die Street Parade ist eine Technoparade
in Zürich,
die am Zürichsee
entlang führt. Die Street Parade ist heute die grösste Techno-Party der Welt
und der grösste jährlich wiederkehrende Event in der Stadt Zürich. Sie wird in
der Regel am zweiten Samstag im August durchgeführt.
Die erste Street Parade fand am 5. September 1992 statt, initiiert
vom Studenten Marek Krynski und offiziell bewilligt als Demonstration für
Liebe, Frieden, Freiheit, Grosszügigkeit und Toleranz. Es nahmen damals um
die 1000 Personen teil, die hinter den zwei Lovemobiles
hertanzten.
Einem der beiden Mobiles ging mitten im Umzug der Strom aus, was der
Stimmung aber keinen Abbruch tat. Die Paraderoute führte dem Limmatquai
und ein Stück weit der Bahnhofstrasse entlang.
Weitere Infos auf: www.streetparade.ch
- 1993 nahmen schon
10'000 Raver teil, die Parade wurde zum Grossanlass.
- 1994 sollte die
Street Parade verboten werden, doch wegen starker Proteste aus der
Techno-Szene, den Medien und der Bevölkerung war die Stadtregierung
gezwungen, ihr Verbot zurückzuziehen. Die Parade findet seither jährlich
Anfang August statt. Die Route der Parade wurde verlegt und geht nun vom
Mythenquai in Wollishofen rund um das Seebecken des Zürichsees bis
zur Hornbachstrasse im Seefeldquartier. Auch wurde 1994 zum
ersten Mal eine CD veröffentlicht mit dem Namen "Energy 94
Streetparade - The Disc".
- 1995 nahmen
bereits 150'000 Raver aus dem In- und Ausland teil. Erstmals erschien mit
der Doppel-CD "Street Parade 95" eine eigenständige CD zur
Parade.
- 1996 gründet Marek
Krynski zusammen mit Barbara Suter und Christoph Soltmannowski den Verein
Street Parade, der den Anlass fortan organisiert. Die Parade hat heute
zwar den Charakter eines Volksfestes, juristisch gilt sie aber immer noch
als politische Demonstration. Dies erspart den Veranstaltern unter anderem
die Sicherheitskosten, die die Stadt übernimmt. Erstmals trat das fortan
offizielle Logo der Street Parade in Erscheinung, ein stilisiertes
"P" in einem Stern.
- 1998 erschien
erstmals nach der Street Parade eine Live-CD, die von einem Love-Mobile
direkt aufgenommen wurde. Nebst der Musik hört man darauf auch die im
Hintergrund johlende und feiernde Menge. Damit gibt diese CD auf einmalige
Art die ausgelassene Stimmung an einer Street Parade wieder.
- 1999 ging zum
ersten Mal Radio Street Parade auf Sendung. Radio Street Parade sendete
jeweils rund zwei Wochen und ein paar Tage oder Wochen nach der Street
Parade Technomusik, elektronische Tanzmusik sowie Interviews mit DJ und
Musikern und brachte Berichte rund um die Street Parade.
- 2000 Unter dem
Motto «believe in love» wurde die Street Parade erstmals vom Schweizer
Fernsehen SF1, 3sat und Tele 24
live übertragen. Der Deutsche Musiksender VIVA zeigte in der
nachfolgenden Woche zweistündige Zusammenfassungen.
- 2001 erreichte sie
mit mehr als einer Million teilnehmender Raver einen Rekord. Damit trat
die Zürcher Streetparade erstmals aus dem Schatten der Berliner
Loveparade, die in diesem Jahr gegen 1 Million Teilnehmer hatte.
- 2002 regnete es in
Strömen, was sich teilweise auf die Stimmung niederschlug.
- 2003 nahmen erneut
900.000 Menschen an der Parade teil. Erstmals zog die Street Parade nicht
wie in den Vorjahren vom Mythenquai zum Seefeldquarier, sondern umgekehrt.
Diese Änderung der Zugrichtung wurde einerseits aus Lärmschutzgründen
durchgeführt, da am Seefeldquartier mehr Leute wohnen, andererseits, weil
sich den Lastwagen (Lovemobiles) in Wollishofen bessere Routen zum
Wegfahren bieten.
- 2004 erreichte die
Street Parade erneut 1.000.000 Teilnehmer.
- 2005 sprachen
offizielle Quellen wieder von einer Million friedlich feiernden Ravern. Nachdem
Radio Street Parade in finanzielle Nöte geraten war, wurde der
Sendebetrieb im 2005 vom Zürcher Lokalradiosender Energy Zürich und der Gratiszeitung 20
Minuten gerettet. Auch wurde zum ersten Mal von den offiziellen
Getränkelieferanten der Parade Bier verkauft. Vielerorts war daraufhin zu hören, dass
dadurch die Stimmung teilweise aggressiver gewesen sei als sonst an einer
Street Parade üblich.
- 2006 fand die
Street Parade unter dem Motto "Move your mind" statt. Trotz
Wolkenfeldern und wiederholten Schauern erreichte die Teilnehmerzahl
800’000. Die Street Parade gilt zunehmend als Volksfest. Sehr viele
Besucherinnen und Besucher auf der Strasse folgten dem diesjährigen Motto
unverkleidet. Gegenüber dem Vorjahr registrierten Polizei und Sanität
einen höheren Alkohol- und Drogenkonsum.
- 2007 fand die
Street Parade am Samstag, 11. August zum 16. Mal statt unter dem Motto
«Respect!» für ein gewaltfreies Miteinandersein. Insgesamt legten über 200
DJs auf, unter ihnen auch DJ Paul
van Dyk aus Deutschland, Nummer 1 im weltweitern DJ-Ranking. Mit rund
800’000 Raverinnen und Raver nahmen etwa gleich viele wie im vergangenen
Jahr teil. Negativ in die Schlagzeilen kam die Streetparade wegen einer
Messerstecherei mit Todesfolge.[1]
- 2008 findet die
Streetparade am 9. August statt. Gemäss dem Pressesprecher Verein Street
Parade möglicherweise in einer abgespeckten Form, da die Stadt Zürich der
Street Parade keinen Gebührenerlass gewähren wird.

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