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A State of Trance 550          -

31.03.2012 -  Brabanthallen Den Bosch - NL

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Streetparade PDF Drucken E-Mail

Die Street Parade ist eine Technoparade in Zürich, die am Zürichsee entlang führt. Die Street Parade ist heute die grösste Techno-Party der Welt und der grösste jährlich wiederkehrende Event in der Stadt Zürich. Sie wird in der Regel am zweiten Samstag im August durchgeführt.

Die erste Street Parade fand am 5. September 1992 statt, initiiert vom Studenten Marek Krynski und offiziell bewilligt als Demonstration für Liebe, Frieden, Freiheit, Grosszügigkeit und Toleranz. Es nahmen damals um die 1000 Personen teil, die hinter den zwei Lovemobiles hertanzten. 
Einem der beiden Mobiles ging mitten im Umzug der Strom aus, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat. Die Paraderoute führte dem Limmatquai und ein Stück weit der Bahnhofstrasse entlang.

  Weitere Infos auf: www.streetparade.ch

 

 

  • 1993 nahmen schon 10'000 Raver teil, die Parade wurde zum Grossanlass.
  • 1994 sollte die Street Parade verboten werden, doch wegen starker Proteste aus der Techno-Szene, den Medien und der Bevölkerung war die Stadtregierung gezwungen, ihr Verbot zurückzuziehen. Die Parade findet seither jährlich Anfang August statt. Die Route der Parade wurde verlegt und geht nun vom Mythenquai in Wollishofen rund um das Seebecken des Zürichsees bis zur Hornbachstrasse im Seefeldquartier. Auch wurde 1994 zum ersten Mal eine CD veröffentlicht mit dem Namen "Energy 94 Streetparade - The Disc".
  • 1995 nahmen bereits 150'000 Raver aus dem In- und Ausland teil. Erstmals erschien mit der Doppel-CD "Street Parade 95" eine eigenständige CD zur Parade.
  • 1996 gründet Marek Krynski zusammen mit Barbara Suter und Christoph Soltmannowski den Verein Street Parade, der den Anlass fortan organisiert. Die Parade hat heute zwar den Charakter eines Volksfestes, juristisch gilt sie aber immer noch als politische Demonstration. Dies erspart den Veranstaltern unter anderem die Sicherheitskosten, die die Stadt übernimmt. Erstmals trat das fortan offizielle Logo der Street Parade in Erscheinung, ein stilisiertes "P" in einem Stern.
  • 1998 erschien erstmals nach der Street Parade eine Live-CD, die von einem Love-Mobile direkt aufgenommen wurde. Nebst der Musik hört man darauf auch die im Hintergrund johlende und feiernde Menge. Damit gibt diese CD auf einmalige Art die ausgelassene Stimmung an einer Street Parade wieder.
  • 1999 ging zum ersten Mal Radio Street Parade auf Sendung. Radio Street Parade sendete jeweils rund zwei Wochen und ein paar Tage oder Wochen nach der Street Parade Technomusik, elektronische Tanzmusik sowie Interviews mit DJ und Musikern und brachte Berichte rund um die Street Parade.
  • 2000 Unter dem Motto «believe in love» wurde die Street Parade erstmals vom Schweizer Fernsehen SF1, 3sat und Tele 24 live übertragen. Der Deutsche Musiksender VIVA zeigte in der nachfolgenden Woche zweistündige Zusammenfassungen.
  • 2001 erreichte sie mit mehr als einer Million teilnehmender Raver einen Rekord. Damit trat die Zürcher Streetparade erstmals aus dem Schatten der Berliner Loveparade, die in diesem Jahr gegen 1 Million Teilnehmer hatte.
  • 2002 regnete es in Strömen, was sich teilweise auf die Stimmung niederschlug.
  • 2003 nahmen erneut 900.000 Menschen an der Parade teil. Erstmals zog die Street Parade nicht wie in den Vorjahren vom Mythenquai zum Seefeldquarier, sondern umgekehrt. Diese Änderung der Zugrichtung wurde einerseits aus Lärmschutzgründen durchgeführt, da am Seefeldquartier mehr Leute wohnen, andererseits, weil sich den Lastwagen (Lovemobiles) in Wollishofen bessere Routen zum Wegfahren bieten.
  • 2004 erreichte die Street Parade erneut 1.000.000 Teilnehmer.
  • 2005 sprachen offizielle Quellen wieder von einer Million friedlich feiernden Ravern. Nachdem Radio Street Parade in finanzielle Nöte geraten war, wurde der Sendebetrieb im 2005 vom Zürcher Lokalradiosender Energy Zürich und der Gratiszeitung 20 Minuten gerettet. Auch wurde zum ersten Mal von den offiziellen Getränkelieferanten der Parade Bier verkauft. Vielerorts war daraufhin zu hören, dass dadurch die Stimmung teilweise aggressiver gewesen sei als sonst an einer Street Parade üblich.
  • 2006 fand die Street Parade unter dem Motto "Move your mind" statt. Trotz Wolkenfeldern und wiederholten Schauern erreichte die Teilnehmerzahl 800’000. Die Street Parade gilt zunehmend als Volksfest. Sehr viele Besucherinnen und Besucher auf der Strasse folgten dem diesjährigen Motto unverkleidet. Gegenüber dem Vorjahr registrierten Polizei und Sanität einen höheren Alkohol- und Drogenkonsum.
  • 2007 fand die Street Parade am Samstag, 11. August zum 16. Mal statt unter dem Motto «Respect!» für ein gewaltfreies Miteinandersein. Insgesamt legten über 200 DJs auf, unter ihnen auch DJ Paul van Dyk aus Deutschland, Nummer 1 im weltweitern DJ-Ranking. Mit rund 800’000 Raverinnen und Raver nahmen etwa gleich viele wie im vergangenen Jahr teil. Negativ in die Schlagzeilen kam die Streetparade wegen einer Messerstecherei mit Todesfolge.[1]
  • 2008 findet die Streetparade am 9. August statt. Gemäss dem Pressesprecher Verein Street Parade möglicherweise in einer abgespeckten Form, da die Stadt Zürich der Street Parade keinen Gebührenerlass gewähren wird.







 

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